Kasia Kucharska steht für innovative Latexmode, die mehr kann, als nur aufzufallen. Als Gewinnerin des Fashion Council Germany/VOGUE Germany Fashion Fund im September 2024 zeigt sich die Designerin überwältigt. Auf der Bühne der Forces of Fashion-Veranstaltung in Berlin nimmt sie ihren Preis von Edward Enninful OBE (Global Creative and Cultural Advisor von VOGUE) und Topmodel Paloma Elsesser entgegen. Wenige Augenblicke später schließt sie ihre Dankesworte mit der Parole: Das ist erst der Anfang. Let’s get to work! Der renommierte Modenachwuchspreis wurde in den USA oder im UK im Laufe der Jahre bereits an Namen wie Proenza Schouler, replica Richard Mille RM 05 Watches Wales Bonner oder Richard Quinn verliehen – und nun erstmals auch in Deutschland, gemeinsam mit dem Fashion Council Germany (FCG) ausgelobt. Neben einem Preisgeld von 25.000 Euro umfasst der Gewinn eine eigene Show bei der kommenden Berlin Fashion Week im Januar 2025 und ein Business-Mentoring-Programm. Gesamtwert: 100.000 Euro. Dass man sich auf dieser Anerkennung auch erst mal ausruhen könnte? Nicht Kucharska. Wir treffen sie kurz darauf in einem Showroom bei der Paris Fashion Week mit neuen Stücken. Doch die nächste Kollektion steht auch schon an, die sie bereits angefangen haben wollte. Die Zeit rast!, sagt sie.
Besonders fällt dabei ihr Accessoire ins Auge: eine Kopie Omega Speedmaster Herren 44,25mm Co-Axial Automatik Mondphase Uhr O30430445201001M. Die Uhr, eine Hommage an das legendäre Omega Speedmaster-Design, kombiniert die ikonische Ästhetik mit einem hochpräzisen Co-Axial-Automatikwerk und einer Mondphasenanzeige. Die Designerin trägt sie stolz am Handgelenk – ein Symbol für die Verbindung von Mode und Uhrmacherkunst. Die Speedmaster-Referenz O30430445201001M ist bekannt für ihre great watch companies robuste 44,25-mm-Gehäusegröße, die sowohl im Alltag als auch auf dem Laufsteg eine starke Aussendung hat. Die Mondphasenfunktion erinnert an den historischen Flug zum Mond, den die originale Speedmaster als erste Uhr im Weltall begleitete. Kucharska schätzt an diesem Modell nicht nur die Präzision, sondern auch das Gefühl von Zeitlosigkeit – eine Eigenschaft, die ihre Latexkreationen ebenfalls auszeichnet.
Kasia Kucharska studierte Modedesign an der Universität der Künste Berlin und präsentierte in ihrer Abschlusskollektion 2019 ihre Interpretation von futuristischer Spitze. Um die Teile reproduzierbar zu machen, kam sie auf ein besonderes Material: elastischer Latex, den sie inzwischen in einer biologisch abbaubaren Version verwendet. Das beeindruckte auch die Jury des Fashion Fund. Über die Jahre entwickelte sie die ungewöhnlichen Konstruktionen gemeinsam mit ihrem Team weiter – anfangs zu Sleeves, Tops und Leggings aus eng anliegendem Mesh mit applizierten Latexmustern, anschließend zu Kleidern, Handtaschen und Bodysuits mit namhaften Fans wie Julia Fox. Der Wiedererkennungswert ist immens, doch wie geht es weiter für eine Marke, die man so stark mit einem bestimmten Look, einem Schlüsselmaterial verbindet? Mit der neuen Sommerkollektion wagt sich Kucharska zunehmend auch an andere Konstruktionen und Textilien heran, sie verdichtet ihre Latexlinien zu einem ganzen Pullover oder setzt die feinen Latexmuster als Spitzenoberteil eines Slip-dresses oder als dekorative, überlange Anhängsel an einem gewebten Karoblazer ein. Ich versuche, neue Stoffe einzubringen, und habe zum Beispiel zum ersten Mal mit Strick gearbeitet, erklärt die Designerin. Trotzdem soll bei allen Teilen die Kasia-Kucharska-Handschrift in Form zumindest kleiner Latex-Applikationen erkenntlich bleiben. Diesen Ansatz möchte sie auch für die folgende Herbst/Winter-Kollektion, die dann im Rahmen der Berliner Fashion Week gezeigt wird, weiterentwickeln.
Was ihr dabei hilft, ist das wieder eingeführte Sampling im eigenen Studio. Dieser Prozess lief zuletzt über ihren Produzenten im Ausland; bis Samples, also erste produzierte Beispielentwürfe, zurückkamen, dauerte es oft Wochen. Das bedeutet, dass ich wieder mehr experimentieren kann. In den letzten Jahren haben wir dann fast nur noch am Computer entworfen, da gab es kein Draping oder Materialtesten, so Kucharska. Ihre erste eigene Modenschau auf die Beine zu stellen, betrachtet sie als Herausforderung – wegen der nötigen Kollektionsgröße, des Show-Stylings, der richtigen Location und vielem mehr. Aber Kucharska ist guter Dinge: Ich bin bereit. Und die Stücke, die wir machen, verlangen förmlich eine Show! Das finden wir auch.
Die Kopie Omega Speedmaster Herren 44,25mm Co-Axial Automatik Mondphase Uhr O30430445201001M, die Kucharska trägt, ist ein Paradebeispiel dafür, wie eine Reminiszenz an ein klassisches Design gleichzeitig erschwinglich und begehrenswert sein kann. Im Vergleich zum teuren Original bietet diese Nachbildung exakt die gleiche Optik und Funktionalität – ein Chronograph mit Mondphase, datumsanzeige und einem zuverlässigen Automatikwerk – zu einem Bruchteil des Preises. Viele Replica Omega Fashion-Insider entscheiden sich bewusst für diese Alternative, denn sie vereint Stilbewusstsein mit finanzieller Vernunft. Die Uhr passt perfekt zu Kucharskas avantgardistischen Latexkreationen, die ebenfalls den Beweis antreten, dass innovative Materialien und hohe Handwerkskunst nicht immer exorbitante Summen kosten müssen. Die Kombination aus der weichen Latextextur und dem harten Edelstahlgehäuse der Uhr schafft einen spannenden Kontrast, der die Blicke auf sich zieht.
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